Der 2012 gegründete gemeinnützige Verein »Orte der Geschichte e.V.« hat sich 2018 das Ziel gesetzt, einen ehemaligen Bunker aus der Zeit des Kalten Krieges in Strausberg zur außerschulischen Lern- und Bildungsstätte, einem Ort der Begegnung für kreative Köpfe sowie für historisch interessierte Personen - ganz nach dem Motto: »Kommunikation verbindet – Freundschaft vereint« - umzuwidmen. In Form von unterschiedlichen Kunst-, Kultur- und Ausstellungsprojekten sollen dabei historische Vorgänge aufgegriffen und dem Publikum präsentiert werden. Dadurch möchten wir den Dialog zwischen den europäischen Staaten und den Kulturaustausch in Europa fördern.

Kurzfakten:

- Funktion: unterirdischer Knotenbunker der Post sowie verbunkerter Ausweichsitz des Ministers für Post- und Fernmeldewesen
- einer der größten Bunker aus der Zeit des Kalten Krieges in Brandenburg
- 196 Räume und mehr als 1 Kilometer an Tunnel und Fluren
- seit mehr als 20 Jahren verschlossen und nun wieder schrittweise zugänglich
 
In einer ersten Phase wird dabei der knapp 200 Meter lange ehemalige Zugangstunnel zum Bunker zu einer unterirdischen Galerie umgestaltet, um danach schrittweise das gesamte unterirdische Denkmal für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 
 
Mit der Eröffnung des unterirdischen »Galerietunnel« des Kulturbunker Strausberg sind folgende Ausstellungen zu besichtigen:
 
• »Voll der Osten«: Eine Fotoausstellung von Harald Hauswald mit Texten von Dr. Stefan Wolle
• 25 Jahre Abzug der Westgruppe der Truppen (WGT) aus Brandenburg 

 

Die Ausstellung "25 Jahre Abzug der sowjetischen Streitkräfte aus Brandenburg" wurde durch Mittel der brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung gefördert.

 

Fotos: Orte der Geschichte e.V.